Geprüfter Thanatopraktiker

Die Arbeit eines Thanatopraktikers hat zum Ziel die ästhetisch und hygienisch einwandfreie Aufbahrung eines Verstorbenen zu gewährleisten.
Die Ausbildung ist eine Weiterbildung für Bestattungsfachkräfte.
 
Voraussetzungen:
- erfolgreich abgelegte Prüfung zur Bestattungsfachkraft, zum Geprüften Bestatter oder Bestattermeister (die Zulassung wird von der zuständigen Handwerkskammer erteilt)

Ausbildungsdauer:
- 6 Unterrichtswochen verteilt auf 4 Wochen Theorie (200 Unterrichtsstunden) und 2 Wochen Praxis

Ausbildungsmodus:
- 4 Wochenblöcke theoretischer Unterricht (der Lehrgang finden zurzeit in Düsseldorf und Münnerstadt statt)
- zusätzlich 2 Wochen praktische Ausbildung im Ausland (zurzeit in England)

Ausbildungsinhalte:
u.a.
- Geschichte der Thanatopraxie
- Arbeitsschutz
- Osteologie (Knochenlehre)
- Ablauf einer thanatopraktischen Behandlung nach den Richtlinien des DIT
- Gefäßlehre
- Restauratives Arbeiten
- Mikrobiologie

Prüfung:
- Die schriftliche und mündliche theoretische Prüfung erfolgt losgelöst von den Modulen statt
- Die praktische Prüfung findet unabhängig von den Modulen statt.

Abschluss:
- Geprüfter Thanatopraktiker/in

Vorteile des Abschlusses:
- Thanatopraktiker können Verstorbene für eine offene Aufbahrung vorbereiten, rekonstruktive Arbeiten durchführen und Verstorbene für eine Auslandsüberführung behandeln.
- Geprüfte Thanatopraktiker werden auch bei Katastropheneinsätzen, wie nach der Tsunami-Katastrophe in Indonesien, eingesetzt

Ansprechpartner:
Deutsches Institut für Thanatopraxie GmbH
Bianca Cambruzzi
Postfach 10 23 34
40014 Düsseldorf
Tel: 0211 / 160 08 29
cambruzzi@bestatter.de
 
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